Mittwoch, 19. August 2020

Digitale Amnesie? | MICROSOFT | OneDrive | Microsoft 365 |

MICROSOFT ist, wie die TELEKOM in ihrem Business, aus diesseitiger Sicht, das kleinste Übel unter den Anbietern. So schlecht die Kommunikation auch sein mag, die bezahlten Dienste laufen und dort passt auch der Support.

Aktuell machen Beiträge wie diese die Runde. Völlig zurecht! Und gerne beteiligt man sich hier daran, der Sache eine breite Plattform zu verschaffen. Selbstredend ist die Situation völlig daneben!

Gleichzeitig gibt es ein paar simple Regeln, um der Falle und den Folgen zumindest vorzubeugen. Die Dienste sind fair bepreist und was Umfang und Sicherheit angeht durchaus empfehlenswert! Wenn´s läuft, läuft es bequem und zuverlässig!

3 Themen sollen hier angerissen werden. OneDrive, die Abos und der Mailverkehr.

Bezüglich der Abonnements und der möglichen Folgen automatisierter Abrechnungen ist es gar nicht so kompliziert: Einfach NICHT einrichten! Sämtliche Abos können per Code eingerichtet und verlängert werden, in der Regel deutlich günstiger, als ein automatisiertes Abo wäre. So schlägt MS365-Family regelmäßig mit etwa € 99,- zu Buche, während der Erwerb eines Codes zur „händischen Verlängerung“ irgendwo zwischen € 49,- und € 69,- kostet.

Großer Vorteil: Man ist mindestens jährlich aktiv mit der Thematik beschäftigt und vergisst die Zusammenhänge nicht. Ganz anders, als wenn nur eine Abbuchung stattfindet, von der am Ende keiner mehr weiß, was das eigentlich ist….

Bei OneDrive, so der Tenor, wären bei einem „Problem“ sämtliche Daten weg. Nein! Bei bewusster Nutzung nicht. Mit jedem Cloudspeicher ist es wie mit jedem Speicher. Daten müssen gesichert sein und an mindestens 2 Speicherorten vorgehalten werden! Bei OneDrive ist das einfach: Die Funktion „Dateien bei Bedarf“ muss ausgeschaltet sein - zumindest auf einem Client! So sind die Daten sicher und man kann jeder Situation souverän begegnen.

Bleibt noch der Mailverkehr. Die kostenlose Variante per »outlook.com« (früher Hotmail) ist seit Jahren nicht empfehlenswert! Seit der Umstellung auf outlook.com ist die dahinterstehende Infrastruktur instabil und mangelhaft. Nur die Tatsache, dass Domains wie bspw. »t-online.de« immer mal wieder für unbestimmte Zeit blockiert sind, schließt die Nutzung völlig aus!

Microsoft-Accounts sollten demnach einfach stets mit einer bestehenden E-Mail-Adresse bei einem Drittanbieter angelegt werden. Das geht! Und nur so macht das Ganze auch Sinn!

3 simple Regeln, und einer effektiven Nutzung steht nichts im Wege. Sollte es zu einem Problem kommen, hält der Schaden sich in engen Grenzen!

 

 

Dienstag, 4. August 2020

Nix zu finden für den OneDrive FehlerCode 8004dec6 | Nikolaustag?

Angefressenes Obst | »MacOS« | MS-Dienste | OneDrive - App | MS365 | MS365-Business


Es kommt wohl vor, dass nach Änderung des Benutzernamens/ Logins eines Tenants in MS365, nicht jeder Apfel-Client das auch mitbekommt.

DEinstallation und anschließende NEUinstallation der OneDrive-App helfen NICHT.

Die Verbindung mit der neuen UID schlägt fehl, die alte UID erscheint. Kommt man über die dubiose Fehlermeldung hinaus, ist der FehlerCode 8004dec6 sichtbar.

Abhilfe schafft ein RESET, wie HIER bei Microsoft beschrieben.

Donnerstag, 16. Juli 2020

»UPDATE« MS 365 | Anmeldung und Lizensierung sind jetzt Eins

Die lokalen Office-Installationen eines Microsoft 365 Abonnements wurden bislang per einmaliger Verbindung zum Microsoft-Account lizensiert. Die Verbindung musste NICHT dauerhaft bestehen.

Allem Anschein nach, hat man das nun geändert. Wird die Verbindung zum Account getrennt, ist die Lizensierung der lokalen Installation futsch.

Das ist ein neuer ANMELDEZWANG! Problematisch ist der damit verbundene obligatorische Zugriff auf OneDrive, das geht absolut nicht!

Wer seine Lizenz rechtmäßig irgendwo nutzen möchte, ist jetzt GEZWUNGEN, auch den Zugriff auf seine in OneDrive gespeicherten Daten zu gewähren.

Es gibt zahlreiche denkbare Szenarien die das eigentlich „verbieten“. Möchte ein Arbeitnehmer seine Business-Lizenz bspw. auf seinem Privat-Device nutzen, ist er gleichzeitig in die Firmen-Cloud eingeloggt! Das geht gar nicht!

Ein Workaround dazu ist nicht bekannt. Diese neuen Fakten stellen das gesamte Abo-Modell in Frage!

Das geschilderte Verhalten hat nichts mit der Verbindung der OneDrive-Anwendung zu tun, mit der kleinen Wolke in der Taskleiste unten rechts. Die Verbindung zu OneDrive wird ganz unabhängig davon in den Office-Anwendungen bereitgestellt und darum geht es!

Nach diesseitigem Verständnis fand/ findet hier ein Wechsel von einer gerätebasierten Lizensierung zu einer benutzerbasierten Lizensierung statt. Die Geräteübersicht im MS-Account wird dadurch nutzlos und sicherlich in absehbarer Zeit verschwinden.

Es steht zur Befürchtung, Rakuten, Amazon & Co. werden einen neuen Ansturm auf die »günstigen« Volumenlizenzschlüssel erleben! Denn das bislang faire und flexible Angebot wird durch diese Aktion dermaßen untergraben, der Erwerb und ggf. auch wiederholte Erwerb einer Billig-Lizenz wird für viele die Antwort auf Augenhöhe sein.

Jetzt nochmal der wichtige Hinweis: Firmen, die ihren Mitarbeitern die Zugangsdaten zur Nutzung der Business-Lizenz kommunizieren, gehen zunächst das Risiko ein, dass in der Firmen-Cloud gespeicherte Daten auf privaten Clients zugänglich sind!

UPDATE v. 24.07.2020: Es gibt jetzt eine neue Art der Anmeldung, der Dienst wird bei Bedarf als »Office Store« angeboten, mit dem Text "Melden Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto an, um Apps aus dem Office-Store zu verwenden.":

Beschränkt man sich auf diese Verbindung, wird OneDrive NICHT verbunden und die Sache ist wieder fein!! Die Verbindung sollte von der für die Daten verantwortlichen Person hergestellt werden. Denn primär geht´s natürlich zur "Vollverbindung".